Aktuelles aus dem Kunsthaus am Roten Rathaus Berlin

Michael Ferner 18. September – 3. Oktober 2017

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 17. September laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Um 15.30 Uhr beginnt die Lesung mit Musik im Theater im Nikolaiviertel. Katharina J. Ferner liest. Eine Reise über Wald und Wiese, Stock und Stein, Idyllen und Illusionen. Lyrik ohne Weichzeichner. Kleine Anekdoten. Märchenhaftes. Chili Tomasson singt und erzählt über Politik und Fische, Nachtzüge und Abschiedsküsse auf Bahnsteigen. Eine Gitarre, eine Handvoll Mundharmonikas, Geschichten und Lieder über Distanz und Nähe und die Spannungen, die dazwischen liegen.
Die Lesung dauert etwa 45 Minuten. Im Anschluß eröffnen wir um 17 Uhr die Ausstellung im Kunsthaus.

Die Lesung ist kostenlos und findet im Theater im Nikolaiviertel (Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 Berlin) statt.
Wegen der begrenzten Anzahl der Plätze im Theater bitten wir Sie um eine rechtzeitige Anmeldung für die Lesung.

Die Gärten des Herrn Ferner

„Glück – das ist in beiden Händen Blumen halten.“ Wenn es stimmt, was dieses alte japanische Sprichwort meint, dann muss Michael Ferner ein sehr glücklicher Mensch sein. Denn in seinen Händen sind ganze Gärten daheim. Aus seiner Feder entspringt ein wahres Paradies. Ein Artenreichtum sonders Zahl. Motivische Mannigfaltigkeit. Vielfältige Variation des Lebens. Geführt mit ruhiger Hand. Flora und Fauna. Farn und Vogel. Blatt und Blüte. Klare Gedanken und buntes Getier lustwandeln auf des Künstlers phantasieverschlungenen Pfaden.

„Ich folgte den Raben. Ging Ihnen nach. Die Augen immer am Himmel. Als sie mich einluden mit Ihnen zu fliegen, nahm ich an. Folgte den Raben. Flog Ihnen nach. Die Augen immer auf der Erde.“ Michael Ferner

Katharina J. Ferner lebt und schreibt seit 2009 vorwiegend in Wien, begibt sich aber gerne auf (literarische) Reisen. 2015 wird sie für den Literaturpreis Wartholz nominiert. Im selben Jahr erscheint ihr Debütroman „Wie Anatolij Petrowitsch Moskau den Rücken kehrte und beinahe eine Revolution auslöste“ im Verlag Wortreich. Sie ist Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „& Radieschen“, Mitarbeiterin der Ö.D.A. (Österreichische DialektautorInnen und –archive) sowie aktive Rezensentin, Kolumnistin und Verfasserin von Artikeln in diversen Zeitschriften. Von Juli bis September 2017 ist Katharina J. Ferner Stadtschreiberin in Hausach.

Chili Tomasson schreibt Gedichte und Geschichten, macht Musik und Filme, nimmt an Lesungen sowie Demonstrationen teil und zeichnet unermüdlich Portraits von FahrgästInnen der öffentlichen Verkehrsmittel.
Er ist Mitbegründer der isländisch/österreichischen Avantgarde-Pop-Band „Chili and the Whalekillers“ und der Performance-Art Band „Chili Tomasson and the Cinema Electric“. Bisher veröffentlichte er 11 Studio-Alben und spielte zahlreiche Konzerte. 2014 produzierte er mit Katherina Braschel den Kunstfilm „EBENDA“. 2016 wurde Chili Tomasson das Jahresstipendium für Komposition vom Land Salzburg verliehen.

Kunsthaus am Roten Rathaus
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